Rasenfläche erweitern: Aus verwilderter Ecke wird makelloser Rollrasen
Ein ungenutzter Gartenbereich mit lückigem Bewuchs, Unkraut und unebenem Gelände – und mittendrin eine schöne, aber zugewachsene Pflasterrosette aus rotem Klinker. Genau solche Flächen holen wir zurück in den Garten. In diesem Projekt haben wir die Rasenfläche deutlich erweitert, das Gelände mit L-Steinen sauber begradigt, eine automatische Bewässerung eingebaut und den gesamten Bereich mit Rollrasen neu angelegt.
Die Ausgangssituation: ungenutzte Fläche statt Gartenraum
Der hintere Gartenbereich war über Jahre vernachlässigt: festgetretener Boden, Moos und Wildkräuter statt Rasen, Laub auf dem Pflaster und ein Geländeversprung, der die Fläche optisch zerschnitt. Der gepflasterte Rundplatz mit Feuerschale war zwar vorhanden, wirkte durch den Bewuchs an den Rändern aber wie abgehängt vom restlichen Garten.
Der Wunsch der Bauherren: eine zusammenhängende, gepflegte Rasenfläche, die den Sitzplatz einbindet – und die sich ohne täglichen Gießaufwand in Form halten lässt.
Schritt 1: Geländemodellierung und Begradigung mit L-Steinen
Bevor ein einziger Quadratmeter Rasen entstehen konnte, musste die Höhe stimmen. Mit dem Minibagger haben wir den Oberboden abgetragen, die Fläche neu modelliert und zur Grundstücksgrenze hin L-Steine gesetzt. Die Winkelstützelemente nehmen den Höhenunterschied sauber auf, halten das Erdreich dauerhaft zurück und geben der Rasenfläche eine klare, gerade Kante.
Das Ergebnis ist mehr als Optik: Eine definierte Kante erleichtert das Mähen, verhindert Abschwemmungen bei Starkregen und schafft eine ebene Fläche, auf der Rollrasen überhaupt erst gleichmäßig anwachsen kann.
Schritt 2: Automatische Bewässerung – unsichtbar unter dem Rasen
Vor dem Rasenaufbau haben wir die automatische Bewässerungsanlage installiert. Versenkregner wurden so positioniert, dass die gesamte Fläche lückenlos und überlappungsfrei versorgt wird – inklusive der Randbereiche entlang der Hecke, die erfahrungsgemäß zuerst vertrocknen. Die Leitungen verlaufen frostsicher im Boden, im Ruhezustand verschwinden die Regner komplett in der Grasnarbe.
Gesteuert wird die Anlage über einen programmierbaren Bewässerungscomputer. Bewässert wird in den frühen Morgenstunden – dann verdunstet am wenigsten Wasser, und die Halme trocknen tagsüber ab, was Pilzkrankheiten vorbeugt. Für die Bauherren bedeutet das: kein Schlauchschleppen mehr, kein Urlaubsproblem, und ein deutlich sparsamerer Wasserverbrauch als beim Gießen von Hand.
Schritt 3: Rollrasen verlegen – grüner Garten an einem Tag
Auf das vorbereitete, feinplanierte Planum kam der Rollrasen. Die Bahnen wurden fugenversetzt und dicht gestoßen verlegt, angewalzt und direkt durchdringend eingewässert. Der Anschluss an die vorhandene Klinkerrosette erfolgte passgenau entlang der Pflasterkante – so wirkt der Sitzplatz heute wie selbstverständlich in die Rasenfläche eingebettet.
Der große Vorteil gegenüber einer Ansaat: Die Fläche ist sofort geschlossen, Unkraut bekommt keine Lücke, und nach rund zwei bis drei Wochen Anwachsphase ist der Rasen voll belastbar.
Das Ergebnis
Aus der vernachlässigten Restfläche ist ein zusammenhängender, sattgrüner Rasenteppich geworden. Die L-Stein-Kante gibt dem Garten eine klare Linie, die Pflasterrosette kommt als gestalterisches Element wieder zur Geltung, und die automatische Bewässerung hält das Ergebnis auch in trockenen Sommern stabil – ohne Mehraufwand für die Eigentümer.
Unsere Leistungen in diesem Projekt